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Audiotechnik und Partys

Irgendwie versuche ich jetzt zum dritten Mal einen Eintrag über das letzte Wochenende, vor allem meine Geburstagsparty zu schreiben, nur leider klappt das grad nicht so gut. Ich kann mich nicht konzentrieren, weil ich in der Vorlesung sitze und dem Stefan da vorne doch irgendwie zuhören will und ich bin total fertig, weil ich gestern Abend einer Privatparty beigewohnt habe. Da gabs auch Alkohol, könnt euch ja jetzt vorstellen wie es mir geht. ^^

Über Audiotechnik könnte ich euch jetzt ne Menge erzählen. Schallwandler, Raum-In-Raum Konzepte, Modulationseffekte und warum ein Bass anders klingt, je nachdem wie weit man vom PC bzw. den Lautsprechern entfernt sitzt und was man dagegen tun kann.

Ich kann euch auch ne Mege darüber erzählen, was hier grad so abgeht. Links neben mir die beiden haben nen leichten Lachanfall, einer schreibt fleissig mit, der andere futtert n Brötchen. Rechts neben wird auch mitgeschrieben, einen Platz weiter hat T. die integrierte Cam des Macbook entdeckt und spielt grad mit den Effekten rum. Wer PowerGoo oder SuperGoo noch kennt, weiss, was hier grad abgeht. Er lacht. Vor mir Reihe ist total unproduktiv. J. trinkt n Schnäppschen, würde es zumindest gerne, B. mailt sich selbsgemalte Bilder mit irgendwam einen Raum weiter, B. versteht mal wieder nichts und die zwei Mädels checken Emails.

Die Effektbilder, die T. mit der WebCam geschossen hat werden grad zum Renner der letzten Reihe und es ist sehr amüsant. Audiotechnik ist schon ganz nett.

Eigentlich wollte ich was über das Wochenende schreiben. Über das Konzert amFreitag Abend und dass ich mit Anti-Flag auf der Bühne stand und natürlich meinen Geburstag, der die beste Party des Jahres für mich darstellt.

Jetzt hat auch MD. die Effektfunktion der WebCam entdeckt und battlet sich mit T. um die bescheuertsten Bilder. Ich finde sie sollten beide gewinnen. Zwischendrin planen wir den Musikvideodreh, der gestern leider ausfallen musste für den nächsten Mittwoch, da soll schönes Wetter sein. Wenn nicht machen wir uns mit blauem Papier nen Weissabgleich und schon sind wir bei CSI: Miami.

Die Party war echt genial. 31 Leute, 10 Flaschen Vodka, 2 Flaschen Bacardi, 3 Kisten Bier und alles was am nächsten morgen noch übrig war, waren 2 Flaschen Kartoffelschnapps. Mehr nicht. Und eine Gruppe von 4 Leuten, die quer übers Sofa lagen und Fanboys guckten, als ich gegen 11 aus meinem Schlaf erwachte und in den Partybereich zurückkehrte.

“Lass man den Japaner mitlaufen” ist übrigen die Ansage dafür, dass das integrierte Mikrofon der Kamera mit aufnehmen soll, obwohl man Ton ja immer extern aufnimmt. Schadet ja nichts. Was man hat, hat man. Mirkofone sind laut Dozent übrigens ne ganz tolle Sache. Kein Wunder, dass die Dinger ihm gefallen, er ist Tontechniker, der wäre ohne Mikros abreitslos.

Ich denke ich habe Samstag eins der schönsten Geschenke bekommen, die ich je in meinem Leben erhalten habe. Fotos. 2 riesige Platten auf denen Fotos festgeklebt sind. Bilder der letzten 2 Jahre. Von allen möglichen Partys und bekannten Menschen. Ich war schwer überwältigt und saß bestimmt schon 2 Stunden davor, um alle Bilder zu analysieren. Mittlerweile weiss ich auch, wann und wo jedes einzelne Bild entstanden ist. Es ist wunderschön.

Stefan hält gerade ein Kondensatormikrofon in der Hand. Ein sehr gutes. Mit Zubehör. Ich überlege ihn umzuhauen und mit dem Mikro wegzurennen. Was man alleine bei Mikrofonen bei der Aufnahme beachten muss. Fragt sich eigentlich grad jemand, warum ich Audiotechnik lerne, obwohl ich doch Film & Animation mache? Nein? Gut, ich mich auch nicht, die werden schon wissen, was sie da machen.

Es gibt noch einen anderen Grund, warum das wirklich n super Abend war und ich das gerne sofort nochmal so veranstalten würde, aber wer geht denn hier schon gerne ins Detail. Halten wir einfach fest, dass es traumhaft war. ^^ Ich denke ich habe genug gesagt. Wenig zu dem Abend, dafür mehr zu Audiotechnik. Ich könnte noch erwähnen, dass ich fiese blaue Flecken am rechten Oberarm habe und mein Mediziner des Vertrauens sagt, dass ich daran sterben werde.

Also dann Leute, schönes Leben noch, zum Abschied wird die Geburstagsparty aber nochmal wiederholt! ^^

rinjehauen!

Geschehnisse, Geschehnisse

Ich wollte ja schon seit langem mal wieder was schreiben und es gab auch genug, über das ich berichten hätte können, also packen wir das alles mal schön kompakt in einem Eintrag zusammen.

Das definitive Highlight der letzten Tage war das Rise Against Konzert in Offenbach. Warum nicht Düsseldorf, was doch viel näher an Köln ist? Ganz einfach: Nach Offenbach wollten noch andere Freunde unter anderem der Olli und mit dem auf nem Rise Against Konzert zu sein ist einfach deluxe. Ich hab ihn zwar nur am Anfang, kurz zwischendrin und dann am Ende gesehen, aber who cares, die Playlist hat das alles locker wett gemacht!

Ich hab die Band jetzt schon 3 mal live gesehen, aber kein Konzert, generell kein Konzert von keiner Band war so geil, wie das vergangenen Sonntag in der Stadthalle Offenbach. Die Vorbands waren meiner Ansicht nach net so der Hammer, dafür war der Spass und die Stimmung auf einem exorbitalen Niveau. Los gings mit Collaps, zwischendrin wurden andere gute Lieder, wie The Good Left Undone, Savior, Dancing for Rain und andere Songs gespielt, die ich live teils noch nie gesehen hatte. Der Höhepunkt für mich war aber der Moment in dem Tim McIlrath mit ner Gitarre auf der Bühne steht und ins Mikro sagt: “The next Song is called Paper Wings.”

Wegen dem Lied habe ich angefangen Rise Against zu hören. Wegen dem Lied habe ich eine Band kennen gelernt, die seit Jahren meine Lieblingsband ist, die aus meiner Top25 iPod Liste nicht mehr wegzudenken ist, weil verdammt gute Texte - teilweise könnte man sagen meine Gedanken - hier mit verdammt guter Musik kombiniert werden. Und dann spielen sie dieses Lied, auf das ich beim Hurricane Festival 2008, als ich sie das erste mal gesehen hatte und beim Konzert im Februar gewartet hatte. Keine Frage, da gings ab. Und ich hatte mir so gehofft den Olli in meiner Nähe zu erblicken, denn ich wusste das er und ich in dem Moment die zwei Menschen mit der superbesten Laune in der ganzen Halle waren. Gesehen hab ich ihn dann kurz vorm Solo, als er crowdsurfend über mich hinweggereicht wurde. Daraufhin hab ich mich umgedreht, hab mich hochheben lassen und bin hinterher. Quasi direkt in die Arme der Security, das ganze Konzert hab ich nämlich von einer der ersten Reihen aus beobachtet.

Hier noch kurz ein Ausschnitt, der war bei YouTube das vernünftigste Material, das ich finden konnte. Blood Red, White and Blue mit einem nahtlosen Übergang zu Prayer of the Refugee.

Weiter ging es am Mittwoch mit ner Weckaktion vom Alex morgens um 8, der mir verklickerte, dass ich mich jetzt unbedingt betrunken mit ihm am Hauptbahnhof treffen muss und dann wird gefeiert. 11.11.09 = Karneval. Bekommt man ja in Frankenberg nix von mit. Nur vom Rosenmontag und dem ganzen anderen Zeug, aber hier in Köln ist einen Tag vor meinem Geburstag übelst die Hölle los. 70.000 Leute am Heumarkt, alles voll, die Leute noch mehr.

Aufstehen, Duschen, Toast essen, halbe Flasche Vodka reinknallen, während man zum Bahnhof läuft und dann mit den anderen ins Früh-Brauhaus, n lecker Kölsch trinken. (Bitte bemerkt die Irnoie in diesem Satz.) Das ist ein prima Rezept um relativ früh morgens auf dem kalten Heumarkt volltrunken aufzuschlagen. Wirklich lange hab ich da net mitgemacht. Ich hab mir dann lieber schnell n Fässchen Kölsch geklaut, was da auf nem Stromkasten rumstand und zu zweit sind Fässchen und ich dann gemütlich durch die Stadt richtung Wohnung geschlendert. Zwischendrin haben wir ein paar Passanten die Gläser wieder aufgefüllt und andere lustige Sachen gemacht, die ich euch hier bebildert zeigen möchte.

Fässchen und ich im Skatepark um die Ecke

Fäasschen holt uns einen Parkschein, das kostet sonst 30 Euro und so viel Geld haben wir nicht. =/

OH NEIN!!!! Fässchen will sich überfahren lassen, ich muss es retten!

Fässchen will sich ein T-Shirt drucken lassen mit der Aufschrift “Ich wurde gerettet!”

Fässchen fährt gerne Aufzug.

Fässchen ist gut zu Hause angekommen.

Die nächste größere Aktion war dann mein Geburtstag, mittlerweile muss man ja sagen er war gestern. 24 Jahre bin ich jetzt alt. Das sind verdammt viele Jahre. Ging mir alles irgendwie viel zu schnell und in meinem Kopf bin ich ja auch irgendwo von der Art her bei 17 oder 18 stehen geblieben. Es schockt mich jedesmal, wenn einer fragt wie alt ich bin und ich realisiere, dass ich fast ein viertel Jahrhundert schon unter den Lebenden verbracht habe.

Wirklich spannend hat sich der Tag nicht gestaltet. Nett reingefeiert, heute mal am SAE gewesen und mit ein paar Leuten ein Bier getrunken, abends noch ein bisschen gechattet und dann wie jedes Jahr eine nette Parkbank gesucht und drüber nachgedacht, wie das letzte Jahr so war.

Im Großen und Ganzen und darum geht es dabei eigentlich nur, bin ich ganz zufrieden mit dem was passiert ist. Und es ist eben ne Menge passiert, wenn man alleine mal den Umzug nach Köln und den Beginn des Studiums erwähnt. Ansonsten waren es tolles Partys, super Unterhaltungen, viel Spass, ne Menge Alkohol und viele andere Dinge, die mich beschäftigt und die das Jahr geprägt haben. Zwar sind auch Ding passiert, über die ich anfangs nicht so glücklich war, aber irgendwie hat sich doch alles zum Besten gewendet.

Jetzt kann das 25 Lebensjahr beginnen, ich bin gespannt, wie es wird.

Four Year Dumm

Grad auf dem Weg zum Einkaufen sind mir 4 wirklich dumme Menschen begegnet.

Der erste zog eine leere Sackkarre hinter sich her und trug ein sichtlich schweres Päckchen unter dem anderen Arm. Zu schade, dass ich davon kein Foto machen konnte.

Nummer 2 ist mir nicht wirklich begegnet, ich hab nur das Resultat seiner Arbeit gesehen. Anscheinend hat sich die Rennertedings-Aktion vom ersten April dieses Jahres bis nach Köln rumgesprochen. Leider in einer miesen Qualität und Umsetzung. Nicht lustig, da war das im alten Landkreis 1000 Mal besser.

Nummer 3 war die Verkäuferin beim REWE. Ich lege HotDog Brötchen, HotDog Würstchen und Remouladensauce auf Band und der Frau fällt nichts besseres ein als “Na, heute gibts wohl HotDogs.” zu sagen. Hier ist dein Schild.

Der letzte bin ich. Schickt an Aussage ja eigentlich schon, aber heute gibt es sogar ne Begründung. Ich bin zu dem REWE gelaufen, wo wir immer mit dem Auto hinfahren, weil es da Parkplätze gibt. Ein Stück weiter vorne ist allerdings auch ein REWE, nur ohne Parkplätze. Wie gesagt, ich war zu Fuss unterwegs und bin daran vorbeigelaufen. Gewohnheit ist ne ganz fiese Sache.

Alles was mir dazu einfällt ist: >.<

Zum Schluss noch n bisschen gute Laune Musik. Four Year Strong mit dem Coversong Ironic.

Stick Figures On Crack

Vielleicht wäre Animators On Crack Animating Stick Figures besser. Es gibt sogar noch mehr Teile, als nur die zwei hier, aber die sind nicht mehr so pralle. Könnt euch die aber trotzdem mal bei YouTube angucken, wenn ihr Lust habt.