10. Oktober 2008

FEIERabend

von Dr. Schönbach

Es ist 18 Uhr. Ich schalte den Melder aus und das charakteristische Feierabend-Geräusch ertönt. Man könnte es mit dem Geräusch verwechseln, was im ganzen Studio erklingt, wenn sich der Kanditat für das falsche Tor entschieden hat und hinter Nummer 3 doch nur der Zonk sitzt.

Nicht heute. Nicht jetzt.

Meine 73 Stunden Woche hat ein Ende gefunden. Seit 18 Uhr bin ich am Grinsen und freue mich über die Dinge, die da kommen, selbst wenn noch nichts wirklich feststeht, außer dass sich nachher 15 Leute in meinem Zimmer einfinden und ein Eimer geleert wird.

Bis Sonntag Abend wir das "Feier" bei "Feierabend" großgeschrieben.

08. Oktober 2008

Freizeit braucht kein Mensch

von Dr. Schönbach

Es gibt wirklich so grenzdebile Menschen, die mich fragen, ob ich "auf meine Dienste klarkomme" und ob ich nicht dem Fragenden welche von seinen abnehmen kann. Lasst uns doch grad mal folgendes festhalten:

Heute ist der 08. Oktober 2008. Ich habe seit letztem Samstag jeden Tag gearbeitet und mein Dienstplan für die nächsten Wochen sieht wie folgt aus:

09.10.08: Tagdienst (07 - 17 Uhr)
10.10.08: Tagdienst (07 - 17 Uhr)
12. - 14.10.08: Nachtdienst (je 17 - 07 Uhr)
16.10.08: Tagdienst (07 - 17 Uhr)
17.10.08: Tagdienst (07 - 17 Uhr)
19.10.08: 24 Stunden Dienst (07 - 07 Uhr)
21.10.08: Tagdienst (07 - 17 Uhr)
22. - 24.10.08: Nachtdienst (je 17 - 07 Uhr)

Das bedeutet so viel wie 54 Stunden, die ich diesen Monat schon gearbeitet habe, plus 158 Stunden, die ich den Monat noch arbeiten muss, gleich 202 Stunden. Aber das nur im Zeitraum zwischen 04.10.08 und 24.10.08. Den Blitzmerkern unter euch ist bestimmt auch schon aufgefallen, dass das grad mal 20 von 31 Tagen sind, die der Oktober zu bieten hat. Da ist noch ne ganze Woche, die man mir Dienste zuteilen kann.

Das Einzige, was mich daran freut ist meine Gehaltsabrechnung! xD

06. Oktober 2008

Malwieder spontan

von Dr. Schönbach

Und es geht ein weiteres Mal in den Film wall-E. Wieder spontan. Ich freu mich.

Geblogt wird übrigens von unterwegs aus, mit einem EeePC und dem Fonic 3G Stick.

Zitat von Anna, die in diesem Moment auf meinem Handy das Spiel "Brain Tuner" startet: "Oh Gott, das ist zu viel für mich!"

Gestern…

von Dr. Schönbach

… habe ich festgestellt, dass es die Welt nicht gut mit mir meint. Ich mein, ich hatte schon lange diesen Verdacht, aber nun hat es sich bestätigt.

An der Arbeit sitzend, entschloss ich mich diese Haltung zu ändern und mich etwas hinzulegen. Mein Kollege war seit grob geschätzten 2,5 Stunden dabei, sein Auto zu waschen. Muss wohl sehr dreckig gewesen sein. Als ich grad meinen Körper an die Form des Sofas lückenlos angepasst hatte und mich nun auf das hochkarätige Fernsehprogramm freute, stellte ich fest, dass die Fernbedienung am anderen Ende des Tisches lag. Und der Tisch ist ca. 3 Meter lang. Das war der Moment in dem ich hätte stutzig werden sollen. Ich irgnorierte aber alle Anzeichen einer Katastrophe und stand auf, um die geschätzen 20 Minuten Fussweg zur Fernbedienung anzutreten. Als ich gefühlte 2 Stunden später wieder passgenau auf dem Sofa lag und durchzappete, kam auf einem Sender Werbung. Ich legte also die Fernbedienung des Satellitenrecievers weg und nahm die des Fernsehers. Ich drückte den Knopf für den Teletext, um den Namen des Kanals und die dort laufende Sendung in Erfahrung zu bringen. Großer Fehler.

Ich stellte fest, dass das Fersehprogramm auch auf diesem Sender nicht meinen Vorstellungen entsprach und drückte die Teletexttaste ein weiteres Mal, um zum Programm und dem Zappen zurückzukehren. Doch es tat sich nichts. Ich drückte die Taste ein weiteres Mal, doch der Teletext blieb. Die Batterien waren leer.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich musste 5 Minuten diesen dämlichen Teletext anstarren, bis die Batterien wieder genug Saft hatten, damit ich ihn verschwinden lassen konnte. Warum ich? Ich hab doch nie was schlechtest getan! Ich war doch immer brav! Wie unfair. :-(

03. Oktober 2008

Der gestrige Abend, ja!?

von Dr. Schönbach

Der Stephan sagte über den Discoabend folgendes: Ätzende Leute, schlechte Musik und das Bier schmeckt wie Pisse.

Damit hat er im großen und ganzen recht. Es waren zwar nicht nur ätzende Leute da, ein paar waren es schon, über die ich mich gefreut hab, Menschen die man zum Beispiel immer nur auf diesem Discoabend und sonst das ganze jahr nicht sieht, aber die meiste Zeit des Abends verbrachte ich mit dem Wunsch nach hause zu kommen.

Einzig und alleine das Vortrinken beim Lucas hatte einen Spassgehalt von 100%. Nur sollte ich aufhören mit meinem Auto irgendwo hin zu fahren, es dort stehen zu lassen und dann zuzusehen, wie ich heim komme, sonst passiert sowas:

Jetzt freue ich mich auf den Geburtstag, auf den ich nicht eingeladen bin, auf das Bier, dass ich nicht trinken kann und auf den Schlaf, den ich nicht haben werde, aber bräuchte, da morgen um 7 Uhr meine 74 Stunden Woche beginnt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich muss jeden Tag Tagdienst schieben was insgesamt 74 Stunden ergibt. Also beschwert euch bitte nicht, wenn ihr bei eurer 40 Stunden Woche mal 60 Minuten Überstunden macht! :-P

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