Emily, die Natur und gutes Wetter
Geschrieben von Dr. Schönbach - 30.03.08 um 18:03 UhrEigentlich wollte ich ja nur eine Runde durch Frankeberg drehen, bevor ich anfange, hier (schonwieder) die Bude aufzuräumen. Aus dieser kurzen Aktion wurde aber eine nette halbe Stunde der wundervollen Landschaftsfotografie. (Menschen die mich kennen haben bestimmt bereits die Ironie dieser Aussage erkannt. Es gibt meiner Ansicht nach nichts Schlimmeres als Landschaftsfotografie. Unten grün, oben blau und in der Mitten ein paar Häuser oder irgendwelche uralten Gebäude, die im Lauf der Geschichte ihre Berühmten 15 Minuten schon erlebt haben und sich jetzt keiner mehr traut die Dinger abzureissen. Landschaftsaufnahmen kommen meiner Meinung nach direkt mit dem Essensaufzug aus der Hölle. Sie saßen dort in glühender Hitze neben Aufnahmen von Flora und Fauna. Sowas mag ich auch nicht. Ein Bambi im 3:2 Format und dann am besten noch mit nem Tintenstrahldrucker von Überwachungs-LIDL auf Papier gebracht und ins Wohnzimmer gehängt. Oder Büsche und Blumen. (Sorry, Ben, nimms nicht persönlich.) Am besten so einen Kressestrauch von oben fotografiert, damit er nahtlos mit dem Hintergrund verschmilzt. Porträtfotos sind gut. Da hat man mal ein bisschen Herrausforderung, um die nahezu grenzenlose Mimik eines Menschen genau im passenden Moment auf Zelluloid bzw. den CMOS Sensor zu bannen. Menschen auf Bildern sind toll. Ob hübsch, hässlich, groß, klein, dick, dünn, nüchtern, betrunken oder aus Österreich, solche Fotos zu machen macht Spass. Wenn man allerdings alleine zu Hause rumsitzt und grad niemand da ist, dessen Gesicht mal ablichten könnte, kommt einem das BING des Essensaufzuges genau passend und man öffnet bereitwillig die Tür, um Wiese, Himmel und Haus an sich zu nehmen.) Hier also 4 Fotografien eines schönen Frühsommertages, aufgenommen in und um Frankenberg.

Die Frankenberger Liebfrauenkirche

Das ehemalige Stoelker-Geländer in Schreufa

Die Nuhnefurt in Schreufa

Schreufa
Für den Rest des Tages hab ich mir noch folgendes Vorgenommen: Frühstücken (Ja, ich bin noch nicht wirklich lange wach. Meiner Ansicht nach wurden die Uhren letzte Nacht um schlappe 10 Stunden vorgestellt), dann noch Aufräumen und zu guter Letzt meiner allgemeinen Verwirrtheit einen Dolch ins Herz rammen, damit ich endlich mal wieder einen klaren Gedanken fassen kann.
Zitiert
Geschrieben von Dr. Schönbach - 29.03.08 um 20:03 UhrUnd dann hätt ich gerne noch vier kleine Kaffee.
- Schwarz?
Ja, mit Milch.
Franzi sagt: Zeig das mal deinen Freunden
Geschrieben von Dr. Schönbach - 28.03.08 um 22:03 Uhr
Und Niggo sagt (beim Münze werfen): “Kopf ist Adler und Zahl ist Zahl. So kommen wir irgendwie nicht weiter.”
Your lips say that you love
Geschrieben von Dr. Schönbach - 27.03.08 um 22:03 UhrHeute gabs mal wieder eine Fotosession. Ich als Fotograf, Emily als Kamera und Anna als die, um die sich alles dreht.

Ja, ich habe einen Drang zum Dramatischen, aber wem das Bild hier gefällt, darf gerne rechts in der Navi auf "Meine Sessions II" klicken und sich 14 weitere Bilder angucken. Sagt mir bitte über die Kommentare, ob und was euch daran gefällt, ich hab das alles im manuellen Modus gemacht und nichts nachbearbeitet, außer vielleicht bei einem Bild mal von Farbe auf schwarz-weiss umgestellt.
Demnächst gibt es dann wieder was Fröhliches mit nem roten Regenschirm! :-)
Vielen Dank an Anna, die sich nicht zu schade war, mein weisses Hemd dreckig zu machen, indem sie sich zum Beispiel auf den dreckigen Boden legt und für ihren Mut zwischen den Spinnweben zu stehen und dabei noch eine vernünftige Mimik zu wahren und nicht den gleichen Gesichtsausdruck zu zeigen, den ich hatte, als ich das erste mal den Film "Der Fluch" gesehen habe.
Hessenrundfahrt
Geschrieben von Dr. Schönbach - 19.03.08 um 20:03 UhrNachdem ich meine Tante heute morgen gegen halb acht - nach einigen Komplikationen am Check-In - am Gate C8, Terminal 1 des Frankfurter Flughafens verabschiedet hatte, bahnte ich mir meinen Weg zu Starbucks, der sich glücklicherweise direkt um die Ecke befand.
Flughäfen sind ja in der Regel recht groß, deswegen verstehe ich folgende Situation immer weniger: Die Schlage an meinem Kaffeemekka war wie zu erwarten durchaus lang, aber wenn man schonmal in der nähe dieser grünen Leuchtreklamen ist, macht einem auch eine lange Wartezeit nichts aus. Allerdings war die alte Frau, die hinter mir stand, etwas, naja, sagen wir "aufdringlich". Nicht verbal, sondern physisch. Für eine Frau zu maskulin, für einem Mann zu feminin hielt sie ihren Enkel an der Hand und verklickerte dem keinen Rotzlöffel, dass es nicht mehr lange dauert und dass sie doch gleich dran sind und dass es nicht mehr so lange dauert und dass sie doch gleich dran sind. Selbst dann, wenn die Schlange sich keinen Millimeter bewegt hatte. Für sie tat sie das, denn sie ging in regelmäßigen Abständen einen Schirtt vor. Dumm nur, dass ich dort stand. Als ich den Bügel ihres BHs in meinem Rücken spürte, verhinderte die Kassiererin mit den Worten "Was möchten Sie haben?" und meinem dadurch bedingten schnellen Vorrutschen an die Ausgabetheke ein Massaker, wie es die Welt noch nicht erlebt hätte.
Mit Kaffee in der Hand ging es zum Parkscheinentwertungsautomaten und dann zum Fahrstuhl. Auf dem Weg nach oben in den 14ten Stock des Parkhauses mit drei Amerikanern über Deutsche abgelästert und mit dem Auto alle 14 Stockwerke wieder nach unten und auf in Richtung Wiesbaden zum Stephan.
Nachdem ich mit ihm dann ca. ne Stunde durch das Rhein-Main-Gebiet gefahren war und nach ca. der Hälfte der Zeit seine Freundin auf dem Rücksitz saß, konnte ich mich mit den beiden endlich auf das lang ersehnte Frühstück in der Wiesbadener Innenstadt freuen. Pancakes. Sooooooo lecker. Mit Sirup. Schmatz.
Als der Magen ordentlich voll war, wollte ich auch langsam mal wieder heim. Zwischendirn hab ich noch in Marburg angehalten, weil ich Leute besuchen wollte, aber irgendwie sprangen alle voll uncoolo im Norden des Bundeslandes rum. Nach einem netten Spaziergang mit Emily durch die Oberstadt und einem kurzen Stop an der Rettungswache in Laisa kam ich dann gegen 16 Uhr zu Hause an.
Ein schöner Tag.
