Nachtblog

Es ist 3:53 Uhr. Ich sitze im Krankenhaus an der Pforte, trinke Kaffee und schreibe einen Blogeintrag. Eigentlich sollte ich um diese Uhrzeit im Bett liegen und schlafen, aber dieser Nachtdienst lässt mich nicht dazu kommen. Mein Bett habe ich heute noch gar nicht gesehen, nicht mal für 5 Minuten. Ich werde dort auch heute Nacht nicht mehr zu finden sein, erst zum Feier"abend" um 7:00 Uhr, wenn ich mein Bettzeug abziehe, einpacke und nach Hause fahre, wo niemand auf mich warten wird. Dass keiner auf mich wartet klingt zwar traurig, ist aber eigentlich echt cool. Bis zum 06.07.2008 bin ich alleine zu Hause. Das ist irre.

Faszinierend ist auch, wie ich im Moment meinen Blog füttere, da bei mir zu Hause ja das Internet noch nicht geht. Mal wird von einem Freund aus gebloggt, mal aus dem Krankenhaus, vielleicht bald noch von der Arbeit und wenn ich Mobil-Blogging für mein Handy eingerichtet habe von überall aus. (Btw, das werde ich nicht machen, das finde ich doof.)

So, dann beschäftige ich mich mal wieder intensiver mit meinem Kaffee, fahre gleich an die Tanke, um mir ein lecker Brötchen zu holen und dann gehts bald auch schon wieder heim. Gute "Nacht".

Dialog

"Mum, wo ist denn das Bügeleisen?"
"Da wo es hingehört, auf dem Herd."*

* Man beachte die 2 Surrealitäten in diesem Satz:
1. Bügeleisen - wo es hingehört - Herd
2. Ich erkundige mich nach einem Bügeleisen.

Internetstatus: Es wird alles wieder rückgängig gemacht. Bedeutet so viel wie: Der Auftrag wird storniert und der normale DSL 1000 Anschluss, den wir vorher hatten, neu beantragt. So in 2 Wochen dürfte mein PC dann vielleicht wieder mit der Außenwelt verbunden sein und ich muss nicht mehr abends um halb 11 beim Dome die Bude stürmen, um mal grad meine E-Mails zu checken und einen Blogeintrag zu schreiben. Oder es geht gar nichts mehr. Nicht mal mehr das Licht. Damit hat die Telekom zwar nichts zu tun, aber ich traue denen zu, dass sie selbst das kaputt bekommen.

Hurricane 2008 - Preview

Ich bin noch zu krank und zu fertig, um jetzt großartig über das verdammt geile Hurricane Festival zu bloggen. Außerdem bin ich nicht mal zu Hause, weil bei mir daheim das Internet seit Freitag nicht mehr geht. Ich werde das natürlich nachholen, wenn alles wieder läuft. Ein paar Stichwörter, bzw. einen neuen Titel für das Festival kann ich aber schonmal in den Raum stellen:

Das Hurricane Festival 2008. Mit einem 39 Sekunden Rekord, Müll, Staub, Toiletten, Traktoren, Helga und natürlich Musik.

Gartenparty!!!

Für Infos einfach auf das super Bilder hier rechts klicken oder auf www.thisisnotmylife.com/gartenparty gehen.

Da war doch noch was…

Ach ja richtig, das Wochenende, von dem ich berichten wollte.

Ja, Freitag habt ihr ja alle schon gesehen, das war unglaublich sinnfrei. Samstag ging es dann nach der lustigen Bandprobe nach Hause in die Dusche, denn einige Zeit später tauchten hier die Leute zum Vortrinken auf. Mit 5 Leuten und meinem Auto ging es dann zum Abiball, im Gepäck ne Menge Bacardi. Irgendwann gegen 6 Uhr war die Sache dann vorbei. Der Abend wurde sehr detailreich von 586 Fotos dokumentiert, die ich auch irgendwann mal ins Internet stellen werde. Irgendwann, wenn ich mal wieder Zeit habe. Donnerstag oder so. Vorher muss ich aber noch relativ viele andere Bilderupdates fertig machen. Naja. Nach schlappen 4 Stunden Schlaf und einer weiteren Duschaktion begab ich mich auf den Weg nach Homberg, um die beste Band der Welt ein zweites Mal live zu sehen. 37.000 Leute und nur 2 Eingänge. Als wir rein sind, war das kein Problem, aber wir haben von Konzertende bis zu Hause 2,5 Stunden gebraucht. Ausgänge verstopft, Parkplatz überfüllt und ein einziges Verkehrschaos waren Schuld daran. Aber es hat sich gelohnt. Wir haben wieder sehr viele Laolas gemacht, Pogo und Polonaise durchs ganze Publikum. Es macht doch immer wieder Spass.

Den gestrigen Tag habe ich nicht mitbekommen, der ist völlig an mir vorbeigezogen. Ich bin immernoch der Meinung, dass heute Montag ist. Dabei ist Dienstag. Und Dienstag bedeutet, dass ich heute arbeiten musste. Hat Spass gemacht. Erst haben ich und ein paar Kollegen, die auch auf dem Ärzte Konzert waren festgestellt, dass wir sehr nah beieinander standen, uns aber nicht gesehen haben und dann war ich noch rettungstechnisch an der Edertalschule, wo ich seit langem mal wieder einen Lehrer getroffen habe, den ich als einen der besten Lehrer der ETS bezeichnen würde. Da wir uns so lange nicht gesehen hatten und er mit uns zum Krankenhaus gefahren ist, haben wir auch erstmal eine Stunde miteinander geredet. Über Vergangeheit, Gegenwart, Zukunft und Gott und die Welt. Es war Schade, dass das Gespräch so je durch einen Folgeeinsatz unterbrochen wurde.

Für heute ist der Tag gelaufen. Ich bin müde. Ich bin etwas durcheinander, weil sich in meinem Kopf nur noch ein Gedanke befindet. Und das noch die nächste 10 Tage mindestens. Der einzige Lichtblick, den ich noch habe ist die Ablenkung: Hurricane, Arbeit und Linkin Park Konzert. Darauf freue ich mich. Und irgendwie bin ich doch glücklich. Gute Nacht.