sold out

Die Rise Against Tour in Deutschland ist nun offiziell ausverkauft. Gut, dass ich einfach mal (mit betrunkenem Kopp) 9 Karten bestellt hatte. Die sind auch alle weggegangen jetzt bleibt nur noch die Vorfreude. Und worauf ich mich freuen kann, hab ich mir grad mal durchgelesen:

“Rise Against haben in Bielefeld im Ringlokschuppen ein absolutes Spitzenkonzert abgeliefert. Ich weiß nicht genau, wieviele Leute da waren, geschätzte 1500, und alle waren am poggen. Wirklich alle. Sogar die Soundtechniker und das Thekenpersonal. Die Spieldauer und die Songs waren genau richtig. Eine Zugabe gab es auch. Und der Fankontakt wurde auch gesucht. Diese Konzerte kann ich ohne Übertreibung weiterempfehlen. Auch die Vorbands Cancer Bats + The Bronx waren mit kleinen Einschränkungen ziemlich gut. Viel Spaß.Ihr werdet es sehen!”

Yeah, Baby!

recording - Tag 3

Heute mal kein Schlagzeug. Meine Eltern hats bestimmt gefreut, ich fand es gar nicht so schlimm, denn wir haben stattdessen den Bass aufgenommen. Dadurch sind uns ein paar Fehler beim Schlagzeug aufgefallen, die noch behoben werden müssen. Ist aber alles halb so wild, das wird schon, ich bin ja Optimist! =)

Was ich brauche

Was ich brauche ist ein ruhiger Ort, um meine Gedanken zu sortieren. Ein Mal mit dem Schredder durch den Kopf und alles was unnütz ist vernichten und hinterher die entstandene Unordnung mit viel Zeit und Gedult sortieren. Als wenn ich auf dem Boden sitze, alle meine Gedanken auf Papier geschrieben um mich herum liegen und ich verschiedene Fächer habe, in die ich sie einsortiere. Dabei läuft im Hintergrund Musik. Nichts schnelles, wildes, sonder ruhige Musik zu der man gut entspannen kann. Die man mitsummt, wenn man grad mit einem Gedanken beschäftigt ist und noch nicht genau weiss, in welches der bunten Fächer er eingeordnet werden kann. Musik, die man mitsingt, wenn man grad eine Pause macht, sich vom Boden erhebt und auf das unglaublich gemütliche, orangene Sofa setzt, was in einiger Entferung von dem Chaos bereitsteht. Von hier aus kann man alles überblicken. Alles das, was man geschafft hat und was noch gemacht werden muss. Und mit jedem Sofabesuch verschiebt sich die Billanz und man ist dem Ziel einen Schritt näher. Eine Kaffeemaschine darf nicht fehlen. Und ein Päckchen Milch. Und wenn der Kaffee leergetrunken ist, und man mal kurz die Augen geschlossen hat, setzt man sich zurück in die Mitte der Zettelwüste und macht weiter. Bis man fertig ist.

Ich brauche eine Veranda und einen Schaukelstuhl.

recording - Tag 2

Heute lief es am Anfang etwas schleppend. Verspätet angefangen und alles wollte nicht so wirklich klappen. Aber immerhin sind wir ein ganzes Stück weitergekommen und haben es sogar geschafft das Lied, von dem wir dachten, das es am schwierigsten wird, ein Mal komplett und im Prinzip fehlerfrei aufzunehmen.

Außerdem haben Niggo und ich es geschafft ein ganz ganz tolles Lied, das wir mal geschriben hatten aufzunehmen. Eine Idee für das Video haben wir auch schon. Ich bin voller Begeisterung. =)

Nebenbei muss ich noch erwähnen, dass ich telepatische Fähigkeiten habe. Gestern hab ich massig Sperrmüll weggebracht, leider nehmen die da in der Siegener Strasse ja nichts Metallisches. Aber das ist nicht das Problem, denn ich regelmäßigen Abständen fährt hier ja der Alt-Metall-Mann durch die Gegend und läutet mit seinem Glöckchen. Ich hab also den Metallschrott gestern schön brav hinten bei die Garagen gestellt und wollte den netten Mann dann darauf hinweisen, dass er sich das was wegnehmen darf. Heute morgen, nachdem ich aufgestanden war, machte ich das Rollo hoch und was sah ich? Den Metall-Mann! Unten an der Kreuzung, wie er gerade anfuhr und Richtung Frankenberg fahren wollte. Ich so vor mich hingesagt: “Nein! Komm zurück!!!! Nimm mein Altmetall mit!!!!” Was tut der? Bremst, macht den Rückwärtsgang rein, fährt zu den Garagen und sammelt den Schrott auf. (Nein, Niggo, mein Auto hat er da gelassen… -.- ) Stellt euch mal bitte meinen verdutzten Gesichtsausdruck vor, als er dann langsam wegfuhr.

recording - Tag 1

Na das war auf jeden Fall erfolgreich. 3 Lieder konnten wir je 5 Mal aufnehmen. Natürlich nur das Schlagzeug, versteht sich. Mit dem Probehören ist das immer so ne Sachen. Schlagzeug alleine hört sich scheisse an. Ob sich die halbe Stunde einpegeln vorher gelohnt hat, werden wir wohl erst erfahren wenn wir Bass und noch mindestens eine Gitarre haben, die wir drunter mischen können. Ansonsten sind die Möglichkeiten daran noch was zu ändern relativ begrenzt.

Und dauert plangt mich die Angst, dass irgendwer am Mischpult rumfummelt und mir alles verstellt…